Bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Dies gilt auch für die Erstellung von Websites. Hier haben sich in den letzten Jahren vielerlei Systeme und Möglichkeiten etabliert, um eine optisch ansprechende Internetpräsenz zu erstellen.

Grundlegend unterscheidet man bei Websites drei Charakteristika:

Reine HTML-basierte Websites

Dieser Typ ist in der Regel sehr statisch, was bedeutet, dass Inhalt und Design in der Regel selten geändert werden. HTML-Seiten werden entweder händisch programmiert oder mit Hilfe eines grafischen Editors (z.B. Dreamweaver) erstellt. Der neueste Standard ist HTML5.

Content-Management-System (CMS)

Moderne Websites basieren auf Content-Management-Systemen. Ein CMS ist eine Software, die die Inhalte einer Website in ein Datenbankmodell integriert und prinzipiell zwischen Design und Inhalt unterscheidet. Man kann also Inhalte und Aufmachung komplett voneinander trennen.

Man kann sich ein CMS ein wenig wie einen Baukasten vorstellen. Man hat ein Grundgerüst, das man beliebig durch weitere Bausteine erweitern kann. Überall auf der Welt programmieren Menschen neue Bauteile, die man einfach in sein bestehendes System integriert, je nachdem, welche Aufgabe die eigene Website gerade erfüllen soll. Gefällt einem die Aufmachung der Site nicht mehr, so tauscht man das Design (Template) einfach gegen ein anderes aus.

Da die Inhalte separat abgelegt sind, werden die Texte und Bilder dabei nicht berührt. Außerdem können mehrere Benutzer gleichzeitig am Baukasten arbeiten, ohne dass die Arbeit eines Einzelnen gefährdet wird.

CM-Systeme sind sehr komplex, aber auch überaus mächtig an verschiedensten Möglichkeiten. Man kann einfache Blogs und Websites erstellen, Foren bauen, Webshops entwickeln oder komplexe Datenbanksysteme mit Benutzersteuerung und Projektmanagementpotential programmieren. Und das Beste ist, dass wichtigsten CMS-Anbieter ihr Produkt sogar kostenlos anbieten.

Aufgrund dieser Bandbreite an Möglichkeiten bieten CM-Systeme die beste Basis für anspruchsvolle Websites. Natürlich muss man sich auch hier eingehend mit der Software beschäftigen, wird dafür aber mit tollen Ergebnissen belohnt.

Die gängigsten CMS im Open Source Segment sind Joomla, WordPress, Drupal und Typo3.

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