Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden.

Den Freiberuflerstatus hast du automatisch wenn du Einnahmen mit bestimmten Tätigkeiten erzielst die unter den Status “freier Beruf” fallen.

Sobald du gewerbliche Einnahmen hast, musst du beim Gewerbeamt deiner Stadt ein Gewerbe anmelden. Das geht sehr schnell. Du zahlst einen geringen Betrag von maximal 60 € und musst eine Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. Dort gibst du an, welches Gewerbe du ausübst und wie hoch deine voraussichtlichen Einkünfte sind.

Anhand deiner angegeben Tätigkeit überprüft das Finanzamt, ob du in die Kategorie der Freiberufler oder Gewerbetreibenden fällst. Online Einkünfte wie zum Beispiel Affiliate Einnahmen, Verkauf von eBooks fallen unter Gewerbe und nicht unter Freiberufler. Unter Freiberufler fällst du aber zum Beispiel wenn deine Haupteinnahmen aus “Texte schreiben” besteht.

Hast du ein Gewerbe angemeldet zählst du als Einzelunternehmer. Damit bist du umsatzsteuerpflichtig und zahlst Gewerbe- und Einkommenssteuer. Hast du allerdings unter 17.500 € Jahresumsatz wirst du im Rahmen der Kleinunternehmer – Regelung von der Umsatzsteuer befreit.

Wirst du als Freiberufler eingestuft (dazu gehören beispielsweise bestimmte Tätigkeiten im kreativen und journalistischen Bereich http://de.wikipedia.org/wiki/Freiberufler) ist keine Gewerbeanmeldung nötig und du zahlst keine oder einen geringeren Prozentsatz Umsatzsteuer.

Ein Steuerberater kann im Zweifelsfall immer Licht in deine persönliche Situation bringen.

Neben der Ein-Personen Gründung, die für den Anfang am unkompliziertesten ist gibt es natürlich auch noch Personengesellschaften oder Kapitalgesellschaften.

Für Online Unternehmer ist die UG – Ein-Personen-Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) zum Start eine interessante Variante neben dem Einzelunternehmer. Diese Rechtsform bringt aber etwas höhere Gründungskosten mit sich (Einlage von Kapital, Notarkosten) und etwas mehr Verwaltungsaufwand.

Gründet man zu zweit kann eine Personengesellschaft wie die GbR (Gesellschaft des bürgerlichen Rechts) oder auch eine UG sinnvoll sein.

Am besten bespricht man sich mit einem Steuerberater zu diesem Thema. Und keine Sorge: Die Rechtsform kann man auch jederzeit wechseln.

Eine Übersicht aller Rechtsformen findest Du hier.

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