Du solltest bei der Deutschen Post und eventuell anderen privaten Dienstleister in deiner Region wie die PIN AG einen Nachsendeauftrag für die Dauer deiner Abwesenheit einrichten.

Per Nachsendeauftrag lässt du die Post dann zu deiner Familie oder Freunden schicken die sie dann einscannen und per Mail verschicken wenn etwas Wichtiges dabei ist.

Viel komfortabler und für Digitale Nomaden perfekt geeignet ist aber der Service Dropscan.

Deine Post wird von Deiner Adresse wo du gemeldet bist per Nachsendeauftrag an Dropscan weitergeleitet und du bekommst eine Benachrichtigung per E-Mail über den Eingang.

Du loggst dich in deine Scanbox ein und entscheidest dann ob deine Post geöffnet und gescannt werden soll oder nicht. Du kannst Post vernichten lassen (zum Beispiel Werbung), archivieren oder ausgewählte Briefe per Paket zu einem Zeitpunkt deiner Wahl gesammelt an eine Adresse deiner Wahl zuschicken lassen.

Da du meist weniger Post bekommst als du denkst ist die Einzelabrechnung oft der bessere Deal als der monatliche Pauschalpreis von 24,90 €.

Tipp: Sobald Du Werbung bekommst per Email deine Einverständniserklärung zum Versand von Werbung bei dem entsprechenden Unternehmen widerrufen.

Auch die Deutsche Post arbeitet aktuell an einem Service der sich E-Postscan nennt. Der Service ist aber noch in der Testphase und hat den Nachteil dass man sich die Post einmal pro Woche an eine Adresse seiner Wahl zuschicken lassen muss.

ACHTUNG: Meldeadresse ist nicht gleich Postanschrift
Briefe von Behörden wie dem Finanzamt oder Gerichten gehen immer an die Meldeadresse und der Nachsendeantrag wird ignoriert.
Die Briefe gelten als zugestellt sobald sie bei der Meldeadresse eintreffen.

Tipp: Reiche beim Finanzamt eine Vertretungsvollmacht für deinen Steuerberater ein. Dann geht die steuerliche Post direkt zu deinem Steuerberater. Da ist sie auch besser aufgehoben.

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Comments

  1. Dominic Frei

    Gibt es für die Zustellung von offizieller Post mittlerweile eigentlich eine brauchbare Lösung, außer selbst anwesend zu sein?

    Die einzigen Lösungen, die ich bisher gehört habe, ist eine Wohnung zu mieten und den Mieter dann die Post scannen zu lassen. Fand ganz witzig, aber irgendwie auch nicht optimal. 😉

    1. Marcus

      Post vom Finanzamt mit einer Vollmacht an deinen Steuerberater weiterleiten lassen.
      Post vom Staat landet immer noch im Briefkasten von der Meldeadresse

      1. Dominic Frei

        Jupp, um genau die geht’s. 🙂

        Ich habe nach langem Suchen einige Webseiten gefunden, aber irgendwie sehen manche da nicht so wirklich seriös aus. 😉

        Hat hier sonst jemand Erfahrungen mit so einem Service gemacht?