Im Grunde genommen kann man nahezu zu allen Themen ein Online Business aufbauen.
Auf dieser Infografik findest du über 200 Wege online Geld zu verdienen.

Es lohnt sich aber über seinen beruflichen Background hinweg zu schauen: Welche persönlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Interessen hast du? Mit Sicherheit gibt es Dinge in denen du besser bist als andere. Warum solltest du es dir also schwerer machen als nötig?

Selbstverständlich kannst du auch rationell ran gehen und ein Business zu einem Thema aufbauen das nichts mit deinen persönlichen Interessen zu tun hat aber eine große Zielgruppe und Nachfrage hat.

Sogenannte „Leidenschaftsprojekte“ machen allerdings mehr Spaß und erscheinen einem selbst sinnvoller, es ist auch leichter dran zu bleiben wenn du mal einen „Hänger“ oder eine schwierige Phase hat.

Das Problem ist oft, dass das Internet mit “kostenlos” in Verbindung gebracht wird und manch einer einfach nicht versteht wie dort Geld zu machen sei.

Ein Beispiel: Du kaufst eine Zeitung am Kiosk. Bezahlst dafür und es ist Werbung drin. Im Internet sind die Inhalte kostenlos. Du siehst vielleicht Werbung sie ist aber viel zielgerichteter auf deine Interessen abgestimmt als in vielen anderen Medien (wie zum Beispiel TV). Klickst du einen Affiliate Link und schließt eine Versicherung ab bekommt der Betreiber von der Seite von der du gekommen bist eine Provision. Du bezahlst nicht mehr. Nun ist es aber nicht so dass du einfach eine Seite aufsetzt und tausende Leute auf deine Empfehlung klicken werden. Du musst verschiedene Kanäle nutzen um auf deine Seite aufmerksam zu machen. Das bedeutet: ARBEIT.

Grundsätzlich gibt es drei Geschäftsmodelle im Internet die sich für die Ortsunabhängigkeit eignen:

1. Eigene Dienstleistungen & Produkte verkaufen

Beispiel: Selbstvermarktung. Positioniere dich als Experte zu einem Thema. Dein Wissen kannst du in Produkte wie ein eBook oder einen Online Kurs verpacken. Du kannst auch Workshops geben. Am Tag des Workshops musst du zwar an einem Ort sein, die Bewerbung und Buchung kannst Du aber von jedem Ort der Welt aus machen. Eine persönliche Webseite eignet sich gut zum Selbstmarketing.

Bietest du zum Beispiel Skype Consulting an zu einem Thema kommt das natürlich dem „Freelancer“ sehr nah der in der Regel seine Zeit gegen Geld eintauscht. Der nächste Step könnte dann sein das Business zu skalieren. Sich also Freelancer zu suchen, die die Beratung übernehmen können oder jemanden einzuarbeiten und daran zu arbeiten mehr Consulting Kunden an Land zu holen.

Ein anderes Beispiel ist ein eigener Online Shop. Damit das ortsunabhängig funktioniert musst du den Versand der Produkte idealerweise outsourcen oder dich mit dem Thema Dropshipping beschäftigen.

2. Dienstleistungen & Produkte anderer verkaufen

Wenn du selbst noch keine eigene Dienstleistung oder Produkte hast kannst du natürlich auch die anderer verkaufen. Auch dafür brauchst du eine Plattform wie eine Webseite oder einen Blog (mehr unter Punkt Online Marketing) um das Angebot zu präsentieren.

So kannst du zum Beispiel Produkte befreundeter Online Unternehmer bewerben oder Produkte von Firmen die ein Affiliateprogramm anbieten (mehr über Affiliate Marketing unter dem Punkt Online Marketing). Bestellt jemand über den Link auf deiner Seite erhälst du pro Verkauf eine Provision. Bewirb nicht irgendwas sondern etwas wovon du überzeugt bist.

Affiliate Marketing kannst du sowohl auf einem Blog, einer Website oder auch auf Facebook, Youtube & Co einbinden. In diesem Zusammenhang gibt es auch die sogenannten Nischenseiten. Das ist kann beispielsweise ein spezieller Versicherungsvergleich sein. Schließt der Websitebesucher eine Versicherung über den Link ab erhält der Webseitenbetreiber eine Provision. Hier muss man vorher gut recherchieren welche Nischen noch Potential bieten und wonach in Google gesucht wird.

Ein anderes Beispiel ist Dropshipping. Beim Dropshipping hast Du einen Online Shop in dem Du Produkte eines fremden Herstellers vertreibst. Die Logistik und der Versand erfolgt direkt vom Hersteller an den Kunden.

3. Werbung

Beispiel: Du hast eine eigene Webseite oder einen Blog zu einem Thema das viele Besucher anzieht. Dann hast du die Möglichkeit Werbung zu verkaufen. Das kann Banner Werbung sein, ein Advertorial oder eine Anzeige in deinem Newsletter. Das ist einer der schwereren Formen im Internet Geld zu verdienen, da es lange dauert eine hohe Anzahl an qualitativen Besuchern für eine Webseite aufzubauen. Wenn du das geschafft hast, solltest du ein Mediakit bereitstellen in dem ähnlich wie bei einer Zeitung mehr Infos, Zahlen und Daten zu deiner Leserschaft bereit stehen.

Unter dem Punkt Online Marketing findest du mehr über Werbung auf der eigenen Seite.

Natürlich ist es auch möglich Kombinationen aus diesen drei Geschäftsmodellen zu formen.
Fest steht jedoch. Eine Website oder ein Blog ist kein Geschäftsmodell. Du musst etwas verkaufen. Frag dich also nicht nur um welches Thema es auf deinem Blog oder deiner Website gehen soll sondern was du VERKAUFST. Das kann trotzdem im Zusammenhang mit deinen Interessen stehen.

Youtube ist ebenso eine Plattform die sich durch passende Werbung oder Affiliate Empfehlungen in den Beschreibungstexten monetarisieren lässt. Aber auch hier musst du die Leute erstmal so gut unterhalten dass du ausreichend Besucherzahlen hast.

Geschäftsmodelle die du skalieren kannst sind die besten. Es ist aber nicht leicht an diesen Punkt zu kommen. Fang also ruhig irgendwo an und entwickele dich Step by Step weiter. Du hast einfach keine Geschäftsidee?

Egal welches Business Modell du im Internet anstrebst, fundierte Kenntnisse im Online Marketing sind wichtig. Nur so kannst du im Internet potentielle Kunden und Zielgruppen auf dich aufmerksam machen.

Wenn du schneller sein willst kannst du auch eine bestehende Seite kaufen. Aber auch dann musst du natürlich wissen, wie du damit weiter machst. Mehr zu den einzelnen Online Marketing Methoden findest du im Kapitel Online Marketing.

Hinweis: Bedenke bei den Überlegungen zu deinem Business Modell von Anfang an, dass es dein Ziel ist, Deinen Lifestyle ortsunabhängig zu führen. Vielleicht musst du dafür einige Prozesse aufsetzen und es klappt nicht von der ersten Sekunde an. Es ist aber wichtig, das im Hinterkopf zu behalten.

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